Richard Wright

Richard Wright

Der Schriftsteller, Dichter von Kurzgeschichten, Romanen und Sachbüchern Richard Nathaniel Wright wurde am 4. September 1908 geboren. Er war der Nachkomme von Sklaven und der Sohn eines Pächters. Er lebte fünf Jahre lang mit seiner Großmutter mütterlicherseits und seiner Tante in Jackson, Mississippi, aber da sie strenge Regeln in Bezug auf religiöse Fragen hatten, ließ er sich dort nie wirklich nieder. Wegen seines Streits mit seiner Großmutter und Tante wurde er zur Religion abgestoßen. Er absolvierte die Smith Robertson High School als Valedictorian im Jahr 1923. Seine Kindheitserfahrungen führten ihn dazu, über Rassendiskriminierung zu schreiben. In seinen Schriften ging es hauptsächlich um Rassenthemen, die die Notlage der Afroamerikaner im 19. und 20.

Wright schrieb seine erste Geschichte im Alter von fünfzehn Jahren mit dem Namen „The Voodoo of Hell’s Half-Acre“, die in einer lokalen schwarzen Zeitung veröffentlicht wurde. Nachdem er 1927 nach Chicago gezogen war, bekam er einen Job bei der Post als Angestellter, wo er seine Freizeit damit verbrachte, andere Autoren zu lesen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise wurde er dazu gebracht, der Kommunistischen Partei beizutreten. 1933 trat Wright als revolutionärer Dichter auf und schrieb mehrere populäre Gedichte, nämlich ‚Ich habe schwarze Hände gesehen‘, ‚Wir von den Straßen‘ und rote Blätter von roten Büchern‘. Wright vollendete seinen ersten Roman ‚Cesspool‘, der 1935 unter dem Namen ‚Lawd Today‘ veröffentlicht wurde. Er schrieb auch Beiträge für verschiedene Magazine wie ‚Left Front‘ und ‚New Masses‘. Wo er gute Beziehungen zur weißen Gemeinschaft in Chicago hatte, wurde Wright in New York gegen seine Rasse diskriminiert, als er 1937 dorthin zog.

Wright arbeitete weiter an verschiedenen Projekten. Er gab die Essays von ‚Daily Worker‘ über ‚Harlem‘ heraus. Wright war mit seiner Arbeit in New York zufrieden, da es sich um das Schreiben handelte, das seine Leidenschaft war. Seine Sammlung mit vier Kurzgeschichten erlangte immense Popularität. Es hieß ‚Onkel Toms Kinder‘. Wright erhielt das Guggenheim-Stipendium, das ihm half, seinen Roman Native Son zu vervollständigen, der 1940 veröffentlicht wurde. Er erhielt auch eine ‚Spingarn-Medaille‘ für seine Leistung als schwarzer Mann. Er schrieb auch eine Semi-Autobiographie mit dem Titel ‚Black Boy‘ 1945, die sein Leben von Mississippi-Erfahrungen bis zu seiner sozialen Isolation und Rassendiskriminierung in New York darstellte. Es wurde ein sofortiger Bestseller. Ein zweiter Teil von ‚Black Boy‘ namens ‚American Hunger‘ wurde nach seinem Tod 1977 veröffentlicht.

Er zog nach Paris und lebte als Expatriate und freundete sich mit renommierten französischen Autoren und Schriftstellern an. Sein erster Roman in Paris war ‚The Outsider‘ (1953), in dem es im Wesentlichen um einen Schwarzen und seine Beziehungen zur Kommunistischen Partei ging. Im nächsten Jahr sah er auch einen Roman von ihm namens ‚Savage Holiday‘. 1947 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft, danach verbrachte er viel Zeit damit, durch Europa, Afrika und Asien zu reisen. Seine Erfahrungen wurden in seinen späteren Büchern gelesen. Einige seiner Schriften bestehen aus ‚Weißer Mann, Hör zu!‘, ‚The Long Dream‘ (1958) und eine Sammlung von Kurzgeschichten ‚Eight Men‘, die 1961 posthum veröffentlicht wurden. Die Themen der Bücher drehten sich um Hunger, Armut, Rasse und verschiedene Protestbewegungen.

Er schrieb gerade sein Buch ‚A Father’s Law‘, als er am 28.November 1960 starb. Das Buch wurde später von seiner Tochter fertiggestellt.

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